Spekulationen über Westerwelles Nachfolge beendet
Westerwelle will Pieper als neue FDP-Generalsekretärin

Die ostdeutsche FDP-Bundestagsabgeordnete Cornelia Pieper soll nach dem Willen des designierten FDP-Chefs Guido Westerwelle neue Generalsekretärin der Partei werden.

rtr BERLIN. Westerwelle nominierte die 1959 in Halle geborene Pieper am Mittwoch in Berlin überraschend für das Amt, das als Schlüsselposten bei der Vorbereitung des Bundestagswahlkampfes der Partei gilt. Der bisherige Generalsekretär Westerwelle stellt sich Anfang Mai auf einem Bundesparteitag in Düsseldorf zur Wahl als neuer FDP-Chef. Der derzeitige Amtsinhaber Wolfgang Gerhardt soll Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion bleiben.

Mit der Nominierung Piepers beendete Westerwelle die monatelangen Spekulationen über seine Nachfolge im Amt des Generalsekretärs. Die Politikerin aus Sachsen-Anhalt war in Parteikreisen nicht als mögliche Kandidatin gehandelt worden. Westerwelle hatte aber mehrmals betont, dass er eine Frau in dem Führungsamt bevorzuge. Im Gespräch war unter anderem die Jungunternehmerin Silvana Koch-Mehrin.

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Pieper war 1986 Mitglied der DDR-Blockpartei Liberal Partei Deutschlands-Demokratische (LDPD) geworden und zeitweise politische Mitarbeiterin beim Bezirksvorstand Halle der LDPD. Seit 1993 ist sie Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, seit 1995 Landesvorsitzende der FDP in Sachsen-Anhalt.

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