Spekulationen um neuen Investor
Herlitz reduziert im ersten Quartal operativen Verlust

Der Papier- und Schreibwarenhersteller Herlitz hatim ersten Quartal den Verlust im operativen Geschäft deutlich reduziert.

Reuters BERLIN. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe sich in den ersten drei Monaten 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Mill. Euro auf einen Fehlbetrag von 4,8 Mill. Euro verbessert, sagte Vorstandschef Christian Supthut am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Gesellschaft laut Redetext.

Der Umsatz in den ersten drei Monaten habe mit 82 Mill. Euro rund zehn Millionen Euro unter dem des Vorjahres gelegen. Drei Millionen Euro des Umsatzverlustes seien auf strukturelle Veränderungen im Konzern zurückzuführen, der Rest gehe auf die schwierige Marktlage zurück, sagte der Vorstandschef.

Die Ergebnisse des ersten Quartals hätten im Planungsrahmen gelegen, sagte Supthut weiter. Die vorliegenden Ergebnisse für April und Mai würden den Trend bestätigen. Die Herlitz AG musste 2002 Insolvenz anmelden und überlebte durch eine umfangreiche Entschuldung. Zur Suche nach einem Investor wollte sich der Vorstand nicht näher äußern. "Wir beteiligen uns weiterhin nicht an Spekulationen", stellte Supthut klar. 2002 hatte Herlitz Herlitz bei einem Umsatz von 376 Mill. Euro ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3,2 Mill. Euro nach einem Minus von 60 Mill. Euro im Jahr zuvor.

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