Spenden
Obamas Kasse klingelt

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hat Barack Obama seinen finanziellen Vorsprung vor Hillary Clinton ausgebaut. Der Senator hat im März gut 40 Millionen Dollar (25,5 Millionen Euro) an Spenden eingenommen. Davon kann Hillary Clinton zurzeit nur träumen.

HB WASHINGTON. Mit seinen Spendeneinnahmen blieb Obama zwar um etwa 15 Millionen Dollar hinter seinen Rekordeinnahmen vom Vormonat zurück, erhielt aber doppelt so viel wie seine Rivalin Hillary Clinton. Die Ex-First Lady gab zwar ihr Spendenaufkommen im März noch nicht offiziell bekannt, aber dem Sender CNN zufolge nannten Mitarbeiter die Summe von 20 Millionen Dollar.

Obama hat damit in diesem Jahr bereits 131 Millionen Dollar gesammelt, Clinton kommt auf knapp 70 Millionen Dollar. Obama, der insgesamt bei der Zahl der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im Spätsommer führt, hat dank seines finanziellen Polsters eine massive Fernsehkampagne in dem nächsten Vorwahl-Bundesstaat Pennsylvania gestartet. Bisher hat er dort vier Mal so viel Geld in den Wahlkampf gesteckt wie Clinton, deren Wahlkampflager aber bestreitet, dass es eine finanzielle Krise gebe.

Die Vorwahl in Pennsylvania findet am 22. April statt. Clinton liegt in den Umfragen vorn, zuletzt war ihr Vorsprung aber etwas geschrumpft.

Obama konnte in den vergangenen Tagen zudem immer mehr Schlüsselpolitiker der Demokraten auf seine Seite ziehen. Der ehemalige Abgeordnete Lee Hamilton und Gouverneur Dave Freudenthal sicherten ihm Unterstützung zu. Hamilton ist ein führender Politiker der Demokraten in Fragen der inneren Sicherheit. Seine Unterstützung für Obama, die er am Mittwoch offiziell bekanntgeben wollte, ist für diesen ein wichtiger Pluspunkt im Hinblick auf die Einschätzung seiner Kompetenz in der inneren Sicherheit.

Auch den früheren Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträger Al Gore will Obama für sich gewinnen. Er würde im Falle seiner Wahl Gore gerne in sein Kabinett holen. Er stehe bereits jetzt regelmäßig in Kontakt mit dem prominenten Klimaschützer. Sollte er ins Weiße Haus einziehen, „würde Gore mit am Tisch sitzen und eine zentrale Rolle spielen“, sagte Obama.

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