Sperre für Henry schockt Arsenal
Liverpools teuer bezahlter Sieg

Ein teuer bezahlter Sieg für den FC Liverpool, zwei Beckham-Tore für Manchester United und ein Schock für Arsenal London - das waren die Schlagzeilen am 29. Spieltag der englischen Premier League.

dpa LONDON. Dabei löste Manchester United den FC Arsenal dank des 4:0- Erfolgs über Tottenham Hotspur nach nur einem Tag wieder an der Tabellenspitze ab. Mit dem 3:0 über Newcastle United, zu dem Nationalspieler Dietmar Hamann den letzten Treffer beisteuerte, blieb Liverpool dem Spitzenduo dicht auf den Fersen.

Länger als erwartet mussten die Zuschauer am Mittwochabend an Liverpools Anfield Road auf den Anpfiff warten. Vor dem Verfolgerduell gegen Newcastle United war die Flutlichtanlage ausgefallen - erst mit halbstündiger Verspätung konnte das Spiel angepfiffen werden. Und dann mussten die Stürmerstars Michael Owen, Emile Heskey und Nicolas Anelka, die zusammen von Beginn an zum Einsatz kamen, zusehen, wie andere die Tore erzielten. Zwei Mal traf Danny Murphy (32./53.), ehe eine Viertelstunde vor Schluss Hamann mit einem präzisen Weitschuss den Schlusspunkt zum 3:0 setzte.

Allerdings musste der FC Liverpool den Erfolg mit einer Oberschenkelzerrung von Michael Owen teuer bezahlen. Für das nächste Spiel in der Champions League gegen AS Rom ist der Einsatz des englischen Nationalspielers sehr fraglich. In der Meisterschaft stehen die Liverpooler allerdings gut da: Von den verbleibenden acht Spielen kann der englische Rekordmeister fünf zu Hause austragen, mit dem FC Chelsea am 23. März als schwerstem Gegner.

Allerdings ist Liverpool auch auf Punktverluste des Führungsduos angewiesen - und Manchester United machte am Mittwoch nicht den Eindruck, als wäre dies schon bald der Fall. Tottenham Hotspur wurde beim 4:0 förmlich überrollt, und beim ersten seiner zwei Treffer deutete David Beckham gar Stürmerblut an: Ein Solo schloss der Mittelfeldspieler, dessen Spezialität mit rechts geschlagene Flanken und Freistöße sind, mit links ab.

Die Ablösung an der Tabellenspitze durch «ManU» traf Arsenal weniger hart als die drei Spiele Sperre für Stürmer Thierry Henry. Der englische Fußballverband verhängte die Strafe gegen den französischen Nationalspieler wegen dessen Temperamentsausbruch gegenüber dem Schiedsrichter nach der 1:3-Heimniederlage der «Gunners» im Dezember gegen Newcastle United. «Daran sind nur die Medien schuld, die immer wieder Bilder von diesem Vorfall gezeigt haben», schmollte Arsenal-Trainer Arsène Wenger.

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