Spezial
Sprachtechnologie – der Stand der Dinge

Das Handy, das aufs Wort hört, der Rechner, der mitschreibt, die Software, die Texte per Knopfdruck übersetzt - an Verheißungen mangelt es bei der Sprachtechnologie nicht. Wie sieht die Realität aus?

HANNOVER. Gehen in Zukunft grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer verloren? Science-Fiction Autoren jedenfalls halten die Maus für eine gefährdete Spezies. In dem Spielfilm "Zurück in die Gegenwart" hat Scotty, der Bordingenieur des Raumschiffes Enterprise, den Umgang mit dem Rechner völlig verlernt. Auf einer Zeitreise zurück in das 20. Jahrhundert sitzt er von einem PC und sagt: "Hallo Computer". Als ihn ein irritierter Zeitgenosse auf die Maus aufmerksam macht, hält er das Eingabegerät vor den Mund und wiederholt: "Hallo Computer".

Die Realität ist der Vision dicht auf den Fersen. PCs, Handhelds, Autos und Datenbanken lassen sich längst per Stimme steuern. Bis aber Maus und Keyboard in Vergessenheit geraten, ist es noch ein weiter Weg.

Das Plaudern von Mensch zu Maschine wurde in den vergangenen Jahren in so bunten Tönen beschworen, dass die Enttäuschung der Nutzer programmiert war. Deshalb halten sich die Hersteller mit Ankündigungen von ominipotenter Software zurück. Die Sprachtechnologie wird eher im Stillen Stück für Stück weiterentwickelt.

Dabei ist Spezialisierung angesagt. Kaum jemand hegt noch die Hoffnung, mit einem universellen Sprachmodul gleich dem menschlichen Hirn alle Anwendungen auf einmal bedienen zu können.

Im Einzelnen gibt es folgende Bereiche, in denen Sprachtechnologie bereits jetzt erfolgreich eingesetzt wird.

  • Zum Diktat.
  • Als akustische Benutzeroberfläche für Handhelds oder Autos.
  • Als Dialogsystem bei Call-Centern oder als virtueller Berater auf Webseiten.
  • Zur Übersetzung.
  • Zum Gliedern und Auffinden von Informationen.

In jedem dieser Bereiche muss die Sprache erstens erkannt, zweitens verarbeitet und drittens wieder ausgegeben werden.

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