Spezialist für Fachzeitschriften mit direkter Verbindung zur Politik
Süddeutscher Verlag erwirbt Mehrheit an österreichischem Verlag

dpa WIEN. Der Süddeutsche Verlag (München) hat 74 % der Anteile am österreichischen Wirtschaftsverlag übernommen, dessen Tochter Erb-/Bastei Österreichs größter Fachzeitschriftenverlag ist. Dies berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag unter Berufung auf den Geschäftsführer des Wirtschaftsverlages, Günter Enickl. Damit solle die internationale Expansion des Wirtschaftsverlages vorangetrieben werden, sagte Enickl. Bisher hatte der Verlag zu 100 % dem Österreichischen Wirtschaftsbund gehört, einer Teilorganisation der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel.

Der Jahresumsatz des Unternehmens wurde mit 270 Mill. Schilling (knapp 40 Mill. DM/19,6 Mill. Euro) beziffert. Zu dem Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der Süddeutsche Verlag ist bereits mit 49 % an der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" beteiligt.

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