Spezialmaschinen-Hersteller
Winkler + Dünnebier: Rekordumsatz und gesunken Auftragszahl

dpa NEUWIED. Der Spezialmaschinen-Hersteller Winkler + Dünnebier hat trotz eines Rekordumsatzes einen deutlichen Einbruch beim Auftragsbestand verbucht. Dieser sei im Jahr 2000 im Vergleich zu 1999 um 17,5 % auf 216,3 Mill. DM gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Neuwied mit. Der Auftragseingang habe um 2,4 % auf 369,4 Mill. DM zugelegt.

Der Umsatz stieg laut Winkler + Dünnebier AG um 10,2 % auf 415,4 Mill. DM. Zugleich sei der Jahresüberschuss "vorwiegend auf Grund von Steuereffekten" um 6,4 % auf 14,7 Mill. DM gesunken. Das operative Ergebnis sei aber um 5,7 % auf 29,5 Mill. DM geklettert. Die Zahl der Beschäftigten lag bei 1 637, 13 weniger als vor einem Jahr.

Dividende von 1,40 DM geplant

Den Aktionären wollen Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von 1,40 DM zu zahlen. Zudem würden beide Gremien auf der kommenden Hauptversammlung erneut eine Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien beantragen. Damit hätte der Vorstand wie bisher das Recht, Aktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von bis zu 3,07 Mill. DM zu erwerben. Diese Summe entspricht 10 % des Grundkapitals.

Das 1913 gegründete Traditionsunternehmen ist Weltmarktführer bei Briefumschlagsmaschinen (Marktanteil zwei Drittel) und bei Maschinen für Hygieneartikel (Marktanteil ein Drittel). Erst 1998 war es an die Börse gegangen. Die Bilanzpressekonferenz soll am 3. April in Frankfurt stattfinden.

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