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"Spiegel": Amtshaftungsklage im Immobilien-Verfahren der Telekom

Der ehemalige Finanzchef der Deutschen Telekom Joachim Kröske, will sich nach einem Bericht des "Spiegel" gegen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in der Affäre um die Bewertung von Immobilien gerichtlich zur Wehr setzen.

dpa-afx HAMBURG. Der ehemalige Finanzchef der Deutschen Telekom Joachim Kröske, will sich nach einem Bericht des "Spiegel" gegen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in der Affäre um die Bewertung von Immobilien gerichtlich zur Wehr setzen. Wie "Der Spiegel" berichtet, will Kröske Anfang November eine Amtshaftungsklage gegen das Land Nordrhein-Westfalen beim Landgericht Düsseldorf einreichen. Der Manager und sein Anwalt, Thomas C. Knierim, erhöben darin massive Vorwürfe gegen die zuständigen Staatsanwälte.

Das Ermittlungsverfahren hätte eigentlich schon lange eingestellt werden müssen, meinte der Anwalt im "Spiegel". Stattdessen habe die Staatsanwaltschaft es inzwischen noch um den Vorwurf der Untreue erweitert. Dabei "operiere die Staatsanwaltschaft bewusst mit falschen Zahlen und Annahmen, die längst widerlegt" seien, sagte Knierim. Ein ehemaliger Abteilungsleiter des Bundesjustizministeriums hat laut Anwälten bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt, das Unternehmen habe sich bei der Immobilienbewertung des Jahres 1995 an die gesetzlichen Vorgaben gehalten.

Die Behörde prüft, ob das Immobilienvermögen der Telekom von der früheren Konzernführung zu hoch ausgewiesen worden war und es entsprechend unrichtige Angaben bei den Börsengängen des Unternehmens gab.

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