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'Spiegel': Lekkerland will europaweite Kioskkette aufbauen

Der Großhändler Lekkerland-Tobaccoland will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" eine europaweite Kioskkette aufbauen. Der erste Shop werde am Dienstag kommender Woche in Bochum eröffnet, der nächste wenige Tage später in Essen.

dpa-afx BOCHUM. Der Großhändler Lekkerland-Tobaccoland will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" eine europaweite Kioskkette aufbauen. Der erste Shop werde am Dienstag kommender Woche in Bochum eröffnet, der nächste wenige Tage später in Essen. Das Ruhrgebiet, bekannt für seine Trinkhallen, solle damit die Wiege eines europaweiten Franchise-Systems werden. Das Büdchen an der Ecke solle bald "Everyday" heißen.

Eine "Trendumkehr zum Tante-Emma-Laden" prognostiziere Geschäftsführer Christian Berner. Lekkerland-Tobaccoland erzielte 2003 einen Umsatz von rund 7,4 Mrd. Euro, zur Hälfte durch die Belieferung von Tankstellen. Etwa 70 Everyday-Geschäfte sollen nun jährlich hinzukommen. Damit komme das Unternehmen Konkurrenten wie dem US-Konzern 7-Eleven zuvor.

Bislang sind die Büdchen und Trinkhallen in Deutschland fast alle eigenständig. Nach Angaben von Lekkerland-Tobaccoland erzielen die 25 000 Kioske einen Umsatz von fünf Mrd. Euro pro Jahr. Lekkerland-Tobaccoland beschäftigt in seinen 20 Niederlassungen und der Zentrale in Frechen bei Köln nach eigenen Angaben 5 000 Mitarbeiter.

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