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'Spiegel': Metro importiert Münzen aus Österreich

HAMBURG (dpa-AFX) - Wegen der Knappheit an Ein-, Zwei- und Fünfcentmünzenhat der Handelskonzern METRO AG nach einem Bericht desNachrichtenmagazins "Der Spiegel" zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen.Metro habe Lastwagenladungen voller Münzen aus Österreich importiert, berichtetder "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Da die Bundesbank die Unternehmennicht mehr mit genügend Kleingeld versorgen könne, sei das Unternehmen auf dieÖsterreichische Nationalbank ausgewichen.

HAMBURG (dpa-AFX) - Wegen der Knappheit an Ein-, Zwei- und Fünfcentmünzenhat der Handelskonzern METRO AG nach einem Bericht desNachrichtenmagazins "Der Spiegel" zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen.Metro habe Lastwagenladungen voller Münzen aus Österreich importiert, berichtetder "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Da die Bundesbank die Unternehmennicht mehr mit genügend Kleingeld versorgen könne, sei das Unternehmen auf dieÖsterreichische Nationalbank ausgewichen.

Die Bundesbank hatte vor gut zwei Wochen auf das Problem hingewiesen.Demnach horten viele Menschen kleinere Cent-Münzen und entziehen sie damit demGeldkreislauf. Es sei nicht auszuschließen, dass sie die Auszahlungswünsche vonBanken oder Einzelhändlern nach kleinen Münzen künftig nicht mehr kompletterfüllen könne, hieß es. Das Bundesfinanzministerium habe zwar zusätzlichePrägeaufträge erteilt. Allerdings hätten die Lieferanten von Münzrohlingen wegender angespannten Lage auf dem Stahlmarkt Lieferschwierigkeiten. Die Bundesbankbat die Bevölkerung, ihre Bestände an Kleinmünzen verstärkt für Einkäufe zunutzen. Der Einzelhandel wurde aufgefordert, Münzen auch in größeren Mengen zuakzeptieren.

"Statt sich Gedanken über die Zahlungsgewohnheiten der Leute zu machen,sollte die Bundesbank ihre Hausaufgaben machen und mehr Münzen in Umlaufbringen", zitierte der "Spiegel" den Sprecher des Hauptverbandes des DeutschenEinzelhandels, Hubertus Pellengahr.

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