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'Spiegel': T-Com steigt in Handy-Call-by-Call ein - KOnkurrenz zu T-MobileDPA-Datum: 2004-07-04 19:39:41

HAMBURG (dpa-AFX) - Im Geschäft mit Mobilfunkkunden macht sich die Deutsche Telekom < DTE.ETR > einem Pressebericht zufolge Konkurrenz im eigenen Haus. Über ihren DeTeCardService, bislang vor allem für die klassischen Telefonkarten zuständig, wolle die Telekom-Festnetzsparte T-Com jetzt auch im florierenden Mobilfunk (eigentlich das Geschäft von T-Mobile) mitmischen, berichtet der "Spiegel" ohne Quellenangabe.

HAMBURG (dpa-AFX) - Im Geschäft mit Mobilfunkkunden macht sich die Deutsche Telekom < DTE.ETR > einem Pressebericht zufolge Konkurrenz im eigenen Haus. Über ihren DeTeCardService, bislang vor allem für die klassischen Telefonkarten zuständig, wolle die Telekom-Festnetzsparte T-Com jetzt auch im florierenden Mobilfunk (eigentlich das Geschäft von T-Mobile) mitmischen, berichtet der "Spiegel" ohne Quellenangabe.

Dazu führe T-Com derzeit bundesweit ein neues Call-by-Call-System ein, ähnlich den im Festnetz seit langem bestehenden Angeboten. So sollten auch Handy-Benutzer künftig vor jedem Gespräch über eine kostenlose Vorwahl eine andere Telefongesellschaft auswählen können - unabhängig vom bestehenden Mobilfunkvertrag. Bei einem Minutenpreis von 39 Cent rund um die Uhr verspreche der DeTeCardService eine Ersparnis von bis zu 50 Prozent im Inland. Auf der Handy-Rechnung erschienen die Telefonate nicht. Bis zum Jahresende solle das "Isicall-by-Call" genannte Angebot 200.000 Nutzer anlocken.

Dass es auch Kunden von T-Mobile animieren dürfte, auf den Alternativ- Anbieter auszuweichen, wenn im eigenen Netz höhere Minutenpreise anfallen, sei für T-Com offenbar nicht relevant. "Der Telekom - Konzern besteht aus vier Säulen", heiße es dort, "jede davon macht ihr Business." Intern abgesprochen sei die Produkteinführung aber offenbar nicht, sonst, so heiße es bei T-Com, hätte es sicher größere Diskussionen gegeben.

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