Spieltermine 6. und 27. November
Alles andere als Wunschlose für Schalke und BVB

Es hätte schlimmer kommen können für die beiden Ruhrgebietsklubs, die das deutsche Fähnchen im Uefa-Pokal noch hochhalten. Doch beide werden sich steigern müssen, um in die dritte Runde einzuziehen.

HB DORTMUND/GELSENKIRCHEN. Dem deutschen Vereinsfußall droht im Uefa-Cup weiteres Ungemach. Nach dem peinlichen Erstrunden-Aus von Hamburg, Berlin und Kaiserslautern bekamen die noch im Wettbewerb verbliebenen Revierclubs Borussia Dortmund und Schalke 04 am Freitag in Nyon attraktive, aber unangenehme Gegner zugelost. Die Borussia trifft auf den dreimaligen französischen Meister FC Sochaux, der FC Schalke 04 muss sich gegen den neunmaligen dänischen Titelträger und amtierenden Pokalsieger Bröndby Kopenhagen behaupten. Dortmund hat im Hinspiel am 6. November zunächst Heimrecht, Schalke kann vor eigener Kulisse im Rückspiel am 27. November alles klarmachen.

Beide Seiten reagierten mit gemischten Gefühlen: "Ein Wunschlos ist es sicherlich nicht. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir die nächste Runde erreichen", sagte Jupp Heynckes nur einen Tag nach dem glanzlosen 1:0-Sieg über NK Kamen Ingrad Velika. Nicht nur beim Trainer, sondern auch bei Ebbe Sand ist der Respekt vor dem Gegner unverkennbar: "Es ist immer etwas besonderes, gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen", sagte der dänische Torjäger, warnte aber im gleichen Atemzug vor den Qualitäten der Mannschaft von Coach Michael Laudrup. "Der Trainer lässt mit einem 4-3-3-System einen sehr schönen Fußball spielen." Schon in der ersten Runde stellten die Dänen ihre Klasse unter Beweis und zogen mit zwei 1:0-Siegen über Viktoria Zizkov (Tschechien) in die 2. Runde ein.

Ähnlich verhalten nahmen die Dortmunder die Kunde aus der Uefa - Zentrale in der Schweiz zur Kenntnis. "Für unsere Fans ist das sicherlich ein attraktives Los. Aber französische Mannschaften sind im technischen und taktischen Bereich traditionell sehr stark", kommentierte Christoph Metzelder. Der zur Zeit verletzte Manndecker weiß, wovon er spricht. Auf dem Weg ins Uefa-Cup-Endspiel 2002 in Rotterdam hatte sich der BVB im Achtelfinale gegen den französischen Vertreter OSC Lille (1:1, 0:0) schwer getan. "Ich schätze Sochaux ähnlich stark ein", meinte Manager Michael Meier.

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