Spielvereinigung zeigt Nerven
Fürth patzt: Frankfurt und Mainz vor Aufstiegsshowdown

Der FC St. Pauli ist endgültig abgestiegen, doch alle anderen fehlenden Entscheidungen in der 2. Fußball-Bundesliga sind vertagt. Im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz liegen Eintracht Frankfurt und der FSV Mainz 05 nach dem 2:2-Patzer der SpVgg Greuther Fürth gegen Burghausen gleichauf, im Duell um den Titel der SC Freiburg vor dem 1. FC Köln. Im spannungsgeladenen Endspurt werden am kommenden Sonntag im Wimpernschlag-Finale neben dem dritten Aufsteiger und dem Meister auch noch zwei Absteiger ermittelt.

HB/dpa HANNOVER. Aus dem Dreikampf um den Aufstieg ist fast ein Zweikampf geworden. Die SpVgg Greuther Fürth scheint den 3:0-Sieg während der Woche gegen Bayern München nicht verkraftet zu haben und hat nach dem Unentschieden gegen Burghausen schlechte Karten. Zwei Mal ging Fürth gegen Burghausen durch Björn Schlicke (17.) und Thomas Eigler (71.) in Führung, doch Wacker nutzte die Unsicherheiten. Die Gäste, die nach der Gelb-Roten Karte gegen Hertl (73.) mit einem Mann weniger auskommen musste, kämpften weiter und kamen durch Thomas Broich (64.) und Markus Lützler (78.) zum verdienten Punkt.

Die wesentlich besseren Karten haben jetzt die gleichauf liegenden Frankfurter und Mainzer, die nur ein Treffer trennt. Die Eintracht hatte beim 2:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen wenig Probleme und behielt im dramatischen Saisonfinale mit einer souveränen Leistung die Nerven. Schon in der Anfangsphase sorgte Dino Toppmöller (9./16.) mit seinen beiden Treffern für die Entscheidung.

Der FSV Mainz 05 zeigte sich vom bitteren 3:4 gegen LR Ahlen am Montag gut erholt. Auch vom 0:1 durch Marco Weißhaupt (27.) ließen sich die Mainzer nicht schrecken. Mit viel Einsatz setzten sie die Lübecker unter Druck und kamen durch Tore von Andrej Woronin (35./Foulelfmeter), Christof Babatz (45.), Tamas Bodog (52./67.) und Marco Rose (90.) zum verdienten 5:1-Sieg.

Im Titelrennen hat der 1. FC Köln durch das 1:3 gegen Eintracht Trier die Führung abgegeben. Die Kölner gingen zwar durch Markus Kurth (21.) in Führung, boten nach der Gelb- Roten Karte gegen Sebastian Helbig aber eine schwache Vorstellung. Trier gewann verdient durch Treffer von Mehmet Dragusha (40.), Danny Winkler (69.) und Markus Koster (76./Foulelfmeter).

Der SC Freiburg nutzte Kölns Patzer, übernahm durch ein 3:1 gegen Karlsruhe die Tabellenführung und kann nun aus eigener Kraft Meister werden. Nach dem 1:0 durch Alexander Iaschwili (13.) glich Bruno Labbadia (53.) in seinem vorletzten Spiel aus. Doch in der letzten halben Stunde drehte der Aufsteiger das Spiel und kam durch Levan Kobiaschwili (57./Foulelfmeter) und Soumalia Coulibaly (72.) zum verdienten Sieg.

Bei der Suche nach den zwei fehlenden Absteigern haben Reutlingen und Braunschweig die schlechtesten Karten. Der SSV gewann gegen Alemannia Aachen 5:0 durch Treffer von Patrick Würll (24./42./74.) und Nico Frommer (65./Handelfmeter, 75.), besitzt aber nur noch minimale Chancen. Nicht viel besser geht es Eintracht Braunschweig nach dem 1:0 bei Union Berlin. Die Braunschweiger schafften zwar ihren vierten Auswärtssieg in Folge durch das entscheidende Tor von Jürgen Rische (29.), haben aber noch zwei Punkte Rückstand auf den rettenden 14. Platz.

Fast gerettet ist LR Ahlen. Dem 4:3 gegen Mainz ließ das Team von Werner Lorant einen weiteren Sieg folgen. Gegen die bereits abgestiegenen Mannheimer trafen Cyrille Bella (32.) und Musemestre Bamba (51.) zum 2:0. Die starke Vorstellung des FC St. Pauli kam zu spät. Vor 20 629 Zuschauern am Millerntor wirbelten die Hamburger den MSV Duisburg beim 4:0 durcheinander und kamen durch Christian Fröhlich (7./13.), Fabian Gerber (10.) und Chris (84.) zum Sieg.

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