Spielzeug für Zocker
Börsen-ABC: Penny stocks

ddp/vwd BERLIN. Der Begriff "Penny stocks" wird immer wieder gerne im Zusammenhang mit Aktien des Neuen Marktes gebraucht, die unter die 5-Euro-Marke gerutscht sind. Dies ist nicht ganz korrekt, denn als "Penny stocks" werden in der Regel amerikanische Aktien bezeichnet, die optisch einen sehr geringem Kurswert haben. Für einige Experten sind das Titel, die weniger als einen Dollar pro Stück kosten. Andere verstehen unter "Penny stocks" Aktien, die es für weniger als 5 Dollar zu haben gibt. "Penny stocks" werden meistens von kleineren Unternehmen herausgegeben.

Im Gegensatz zu den großen Marktführern - auch Blue Chips genannt - weisen sich "Penny stocks" durch wesentlich höhere Risiken, aber auch größere Chancen auf Kursgewinne aus. Sie sind also das ideale Spielzeug für Zocker. Da es sich um hoch spekulative Papiere handelt, dürfen sie in den USA an private Anleger nur noch dann verkauft werden, wenn diese vorher schriftlich bestätigen, dass sie über Risiken und die realen Chancen informiert wurden. "Penny stocks" werden nicht an der Börse gehandelt, sondern außerbörslich im Freiverkehrsmarkt der USA, dem "over-the-counter-market" (OTC-Markt).

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