Archiv
Spielzeugriesen Mattel und Hasbro skeptisch vor Weihnachtsgeschäft

Die beiden weltgrößten Spielzeughersteller, die US-Firmen Mattel und Hasbro , leiden unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Momentan sehe es für das entscheidende Weihnachtsgeschäft noch nicht sehr gut aus, verlautete von den Unternehmen am Montag.

dpa-afx NEW YORK. Die beiden weltgrößten Spielzeughersteller, die US-Firmen Mattel und Hasbro , leiden unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Momentan sehe es für das entscheidende Weihnachtsgeschäft noch nicht sehr gut aus, verlautete von den Unternehmen am Montag. Das Schlussquartal bringt üblicherweise bis zur Hälfte der Jahresumsatzes der Spielzeugbranche.

"Die Verbraucher reagieren auf die wirtschaftliche Unsicherheit. Deshalb zögern viele Einzelhändler, Inventarrisiken einzugehen", erklärte Mattel-Konzernchef Robert A. Eckert. Der Branchenprimus litt im dritten Quartal 2004 vor allem unter dem schwächeren Geschäft mit "Barbie"-Puppen, bei denen es einen Umsatzeinbruch von 13 Prozent gab. Bei "Hot-Wheels"-Spielzeugautos gab es einen Rückschlag von vier Prozent, während die "Fisher-Price"-Spielzeugsparte um sieben Prozent und der "American-Girl"-Geschäftsbereich um neun Prozent zulegten.

Mattel verbuchte im dritten Quartal 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt einen Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 1,67 Mrd. Dollar (1,3 Mrd Euro). Der Gewinn fiel um fünf Prozent auf 255,9 Mill. Dollar oder 61 (Vorjahr: 61) Cent je Aktie. Die Wall Street hatte mit 60 Cent je Aktie gerechnet. Der amerikanische Quartalsumsatz fiel um neun Prozent, während Mattel im Ausland um sechs Prozent zulegte. Wechselkursveränderungen machten sich dabei mit vier Prozent bemerkbar. Der Neunmonatsumsatz stieg um ein Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar. Der Neunmonatsgewinn fiel um elf Prozent auf 288,4 Mill. Dollar oder 68 (73) Cent je Aktie.

Hasbro, die weltweite Nummer zwei unter den Spielzeuganbietern, hatte im dritten Quartal 2004 einen um zwei Prozent auf 947,3 Mill. Dollar geschrumpften Umsatz. Das Unternehmen verdiente 88,7 (85,8) Mill. Dollar oder 45 (38) Cent je Aktie. Firmenchef Alfred J. Verrecchia verwies ebenfalls auf das schwierige Einzelhandelsumfeld sowie auf die andauernde Schwäche bei Spielzeugen für Jungen. Er rechnet nicht damit, dass die Umsatzziele für 2004 erreicht werden können. Der Neunmonatsumsatz lag bei 1,9 (2,0) Mrd. Dollar und der Neunmonatsgewinn bei 114,1 (81,1) Mill. Dollar oder 54 (45) Cent je Aktie.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%