Spitzenkosten für Arbeitsstunde in Westdeutschland
Deutsche Arbeit ist teuer

Die Arbeitskosten in Westdeutschland lagen 2001 einer Studie zufolge mit mehr als 26 Euro pro Stunde im internationalen Vergleich an der Spitze.

HB KÖLN. Norwegen und die Schweiz folgten mit umgerechnet rund 25 Euro auf den Plätzen zwei und drei, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag in Köln mit. Im Durchschnitt sei die Arbeitsstunde in Westdeutschland um ein gutes Viertel teurer als in den untersuchten 19 ausländischen Konkurrenzländern. Ostdeutschland lag bei der Erhebung mit knapp 17 Euro im unteren Mittelfeld.

In die Untersuchung seien nicht nur die direkten Lohnkosten, sondern auch die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialsystemen eingeflossen. Die niedrigsten Arbeitskosten gebe es demnach in Spanien (knapp 15 Euro), Griechenland (knapp 9 Euro) und Portugal (knapp 7 Euro). In Dänemark lagen die Kosten bei 24,50 Euro, in Belgien und den USA bei rund 23 Euro. Japan, Finnland und die Niederlande schlossen in der Erhebung mit etwa 22 Euro auf. Es folgten Luxemburg, Österreich und Schweden mit etwa 21 Euro sowie Großbritannien und Frankreich mit rund 19 Euro. Kanada kam auf einen Wert von 18 Euro vor Irland und Italien mit rund 16 Euro.

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