Spitzenmarken verlieren Absatz
Warsteiner muss erneut Einbußen verkraften

kv DÜSSELDORF. Ebenso wie die beiden Mitstreiter Krombacher und Bitburger im Trio der größten deutschen Biermarken hat auch Warsteiner seine Ziele im vergangenen Jahr nicht erreicht. Zwar konnte die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG ihren Bierabsatz im Jahr 2000 (zusammen mit Paderborner) um 0,2 % auf 5,68 Mill. Hektoliter steigern. Doch die Marke Warsteiner (einschließlich alkoholarmer und-freier Varianten) schrumpfte um 0,5 % auf 5,11 Mill. hl.

Geschäftsführer Frank Spitzhüttl hatte ein Wachstum von 2 bis 3 % vorausgesagt (Handelsblatt vom 25.2.00). Tatsächlich ist der Absatz der bis vor einigen Jahren unangefochtenen deutschen Spitzenmarke zum sechsten Mal in Folge geschrumpft. 1994 hatte der Warsteiner-Ausstoß bei 6,2 Mill. hl gelegen.

Derzeit findet ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Krombacher statt, einer Marke, die zwar auf einen etwas geringeren vergleichbaren Gesamtausstoß von 4,79 Mill. hl (minus 0,8 %) kommt, sich im Inlandsmarkt aber stärker wähnt. Warsteiner wiederum sieht sich weiterhin als "klarer Marktführer". Die Zahlen der Marktforscher sind in diesem Zusammenhang nicht eindeutig. An dritter Position liegt Bitburger mit 4,23 Mill. hl ( minus 1 %).

Der Warsteiner Umsatz erhöhte sich auf 981 (980) Mill. DM und damit praktisch im Gleichklang mit dem Gesamtabsatz. Für die Zukunft kündigt Spitzhüttl erneut Wachstum an: "Wir werden die Marke nach zwei Jahren der Konsolidierung weiter ausbauen." Die Geschäftsführung gehe für das Jahr 2001 von einem Absatzzuwachs aus.

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