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Spitzenrunde zur Altersversorgung bei Metall begonnen

afp KöLN. Die Spitzen von IG Metall und Arbeitgeberverband Gesamtmetall sind am Montag in Köln zur zweiten Verhandlungsrunde über die Schaffung einer zusätzlichen Altersversorgung für die rund 3,5 Millionen Metaller zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht nach Gewerkschaftsangaben die Struktur des geplanten Pensionsfonds, auf dessen Einrichtung sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde am 6. Juli in Frankfurt am Main grundsätzlich geeinigt hatten.

Unter anderem wollen die Delegationen unter Leitung von IG-Metall-Chef Klaus Zwickel und Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser über die Ausschreibung für das Versorgungswerk beraten. Die Geschäfte des Pensionsfonds sollen von einer oder mehreren externen Betreibergesellschaften wie Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern geführt werden.

Parallel zu den Gesprächen zum Aufbau eines Versorgungswerkes sollen am 12. September in Baden-Württemberg die bereits begonnenen Tarifverhandlungen zur Entgeltumwandlung für die gesamte Branche fortgesetzt werden. Ziel dieser Verhandlungen ist, den Arbeitnehmern die Möglichkeit zu eröffnen, künftig einen Teil ihres Einkommens in Beiträge für die ergänzende Altersvorsorge umzuwandeln.

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