Spitzenwerte in Japan - Geringere Gehälter in Osteuropa
Deutsche Firmen versüßen Managern Auslandsjobs mit Zulagen

Rund 73 Prozent der Unternehmen zahlen ihren Führungskräften bei einem Auslandseinsatz eine Extraprämie,die bis zu 50 Prozent beträgt.

afp GUMMERSBACH. Deutsche Firmen lassen sich die Auslandseinsätze ihrer Spitzenmanager etwas kosten. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Kienbaum ergab, versüßen rund 73 Prozent der Unternehmen ihren Führungskräften den Auslandseinsatz mit einer Extraprämie. Diese betrage innerhalb der Europäischen Union im Durchschnitt zehn Prozent des Heimatgehaltes, bei interkontinentalen Einsätzen bis zu 50 Prozent.

Der Studie zufolge verdienen beispielsweise 25 Prozent der Geschäftsführer deutscher Niederlassungen in Japan inklusive Auslandszulagen mindestens 285 000 Euro im Jahr. Mit weit weniger müssen sich die Geschäftsführer in den meisten osteuropäischen Firmenniederlassungen bescheiden. So kommen die Spitzenverdiener in der Slowakei auf Werte ab 130 000 Euro. An der Kienbaum-Untersuchung beteiligten sich 104 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen in 33 Ländern weltweit.

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