Sponsoren bleiben Mangelware
Kurzer Aufwind lässt nach

Dem Jubel bei Olympia folgt Alltagsfrust. Die Trampolinszene spürt nur wenig Aufwertung.

FRANKFURT. Veränderungen? "Ja, viele", sagt Anna Dogonadze und sucht nach Beispielen. "In Bad Kreuznach erkennen mich die Leute auf der Straße. Noch immer kommen fremde Leute, gratulieren zu meiner Goldmedaille und wünschen mir alles Gute für die Zukunft."

Die 31-Jährige ist diesen Sommer mit ihrer Übung auf dem Trampolin Olympiasiegerin geworden. Der Jubel, Ruhm und die Anerkennung im August waren groß. Das, was davon übrig geblieben ist, lässt sich eher knapp zusammen fassen. Neue Sponsoren? "Leider nein", sagt die Turnerin vom MTV Bad Kreuznach. Aber dennoch: Termine habe sie wesentlich mehr als vor den Olympischen Spielen in Athen. Schauturnen, Autogrammstunden, Auftritte bei Galas - und dazu das Pflichtprogramm Bundesliga.

In Vorkämpfen haben die Trampolin-Sportler ihre drei Spitzenteams ermittelt. Dogonadzes Verein MTV Bad Kreuznach tritt als Rekordsieger an, der Olympiadritte Henrik Stehlik reist mit TGJ Salzgitter an und die Frankfurt Flyers gehen als Gastgeber und mit dem Mannschafts-Weltmeister Markus Kubicka in das Finale der Trampolin-Bundesliga. Am kommenden Samstag fliegen die Turner ab 17.30 Uhr durch den Wintergarten der DZ Bank, statt in einer dunklen Sporthalle vor sich hin zu turnen.

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