Sponsoren stehen wieder Schlange: Mit der Kölnarena kam für Gummersbach der Erfolg zurück

Sponsoren stehen wieder Schlange
Mit der Kölnarena kam für Gummersbach der Erfolg zurück

Der VfL Gummersbach, der Verein aus der oberbergischen Kleinstadt, ist wieder Kult. Dazu hat ganz wesentlich der Umzug in den Handball-Tempel in Köln-Deutz beigetragen. Und jetzt stellt der Klub auch noch einen neuen Zuschauer-"Weltrekord" gegen Magdeburg auf.

HB DÜSSELDORF. Beim Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den Champions-League SC-Halbfinalisten Magdeburg überbietet der Club aus der 54 000-Einwohner-Stadt im Oberbergischen Land mit 19 154 Besuchern in der Kölnarena den inoffiziellen Hallen-Weltrekord bei Vereinswettbewerben. Seit dem 30. November 2001 hält der deutsche Handball-Rekord-Meister mit 18 576 Besuchern in der Partie gegen den THW Kiel auch die bisherige Bestmarke.

Für VfL-Manager Carsten Sauer erklärt sich das Phänomen beim zwölffachen nationalen Titelträger simpel: "Wir haben einen guten Ruf und ein gutes Image, die Kölnarena ist der Sporttempel schlechthin, und Handball boomt." Dank solcher Voraussetzungen konnte die Trendwende eingeleitet werden: Durch die Spiele in der Großarena im Kölner Stadtteil Deutz wurde der VfL als Medien- und Sponsoringpartner attraktiv, die Einnahmen stiegen, die Mannschaft konnte nach jahrelangem sportlichen Dümpeln gezielt verstärkt werden.

In der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle beträgt der Zuschauerschnitt rund 1950. Mit dem Ausweichen auf Köln bei Top-Partien stiegen die Zahlen enorm an: In der Saison 2001/02 auf 4400, in der Spielzeit schon danach auf 6574. 2003/2004 kamen in Köln gegen den Nachbarn TuSEM Essen (11 748), gegen Kiel (16 179), HSV Hamburg (17 103) und gegen die SG Flensburg-Handewitt (16 435) immer weit mehr als 10 000 Besucher. "Der Gang in die Kölnarena ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir wieder dort stehen, wo wir hingehören", sagt Sauer. Und meint: An die Spitze.

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