Sponsoring-Kongress
Experten: Formel 1 wird nicht an Bedeutung verlieren

Die Formel 1 hat trotz der Überlegenheit von Michael Schumacher und Ferrari nicht an Interesse eingebüßt und wird nach Meinung von Sponsoring-Experten auch in den kommenden Jahren nicht an Bedeutung verlieren.

HB/dpa MÜNCHEN. "Die Geschichte der Formel 1 ist von Perioden der Dominanz geprägt. Das führt zu einer positiven Diskussion darüber", sagte Alexandre Fasel von "Credit Suisse" beim "Sponsoringforum 2002" in München.

Dennoch müssen sich die Formel-1-Teams wohl künftig mit weniger Sponsoreneinnahmen zufrieden geben. Laut Jürgen Kindervater, Sportmarketing-Leiter bei der Deutschen Telekom, hätten "auch große Teams" ihre finanziellen Forderungen gegenüber möglichen Sponsoren bereits gesenkt. Eine neue Herausforderung kommt auf die Formel 1 im Jahr 2006 zu, wenn die Tabakwerbung in Europa verboten wird. Fasel sieht vor allem bei den großen Herstellern von Computerspielen Potenzial, für die Tabak-Industrie einzusteigen.

Kindervater forderte zudem zu mehr Verantwortung im Sportsponsoring auf. Sponsoren müssten sich auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Dopingbekämpfung engagieren. Man sei schlecht beraten, würde man sich nur auf Stars konzentrieren. "Wir haben im Augenblick einen Star, der am verblassen ist, der heißt Jan Ullrich", sagte Kindervater.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%