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Sport-Scheck-Chef: Baldige Trendwende auf deutschem Sportartikelmarkt fraglich

(dpa-AFX) Hamburg - Auf dem schwächelnden deutschen Sportartikelmarkt ist nach Einschätzung von Sport-Scheck-Chef Jürgen Ahrens keine schnelle Trendwende in Sicht. Nach einem in Bezug auf den Umsatz rückläufigen ersten Halbjahr sei er nicht sicher, ob die zweite Jahreshälfte besser werde, sagte der Manager der zum Hamburger Otto-Versand gehörenden Sportkette der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Der Branche fehle ein "Megatrend", der dem Geschäft neue Impulse geben könnte, sagte Ahrens. "Alle sind auf der Suche nach neuen Wegen."

(dpa-AFX) Hamburg - Auf dem schwächelnden deutschen Sportartikelmarkt ist nach Einschätzung von Sport-Scheck-Chef Jürgen Ahrens keine schnelle Trendwende in Sicht. Nach einem in Bezug auf den Umsatz rückläufigen ersten Halbjahr sei er nicht sicher, ob die zweite Jahreshälfte besser werde, sagte der Manager der zum Hamburger Otto-Versand gehörenden Sportkette der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Der Branche fehle ein "Megatrend", der dem Geschäft neue Impulse geben könnte, sagte Ahrens. "Alle sind auf der Suche nach neuen Wegen."

Vom Abwärtstrend sind nach Angaben der Zeitung neben Sport Scheck auch Anbieter wie Karstadt Sport < KAR.ETR > , Sportarena (Kaufhof), Intersport und Sport 2000 betroffen. Die Branche verspreche sich zwar von der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland wie auch der wachsenden Beliebtheit des so genannten Nordic Walking Zuwächse, das reiche aber noch nicht, um den Umsatz nachhaltig anzukurbeln, sagte Ahrens.

Der deutsche Markt leide zudem unter einem Preisverfall. "Vieles lässt sich nur mit Hilfe von Nachlässen verkaufen", sagte der Manager. Handelsketten wie Aldi und Tchibo verschärften die Situation mit eigenen Billigangeboten. Sie heizten den Wettbewerb an und entzögen dem Fachhandel einen Teil der Kundschaft.

In der Branche kursieren nach Angaben der Zeitung Zahlen, denen zufolge der Marktanteil der branchenfremden Anbieter inzwischen bei 20 Prozent liegt. Ahrens wollte diese Zahl der "FTD" zwar nicht bestätigen, er nehme die Konkurrenz aber sehr ernst, sagte er. "Das tangiert uns ohne Frage."

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