Sport-Sponsoring
Für Sponsoren ist EM ein Vorspiel zur WM

Fußball sells. Das Fußball-Interesse der Bevölkerung ist riesig - und das wissen auch die Marketing-Abteilungen vieler Unternehmen. Sie bereiten sich auf ein Großereignis wie die EM so intensiv vor wie die Sportler auch - und warten schon jetzt auf die WM 2006 im eigenen Land.

DÜSSELDORF. Für T-Mobile kommt die Fußball-EM genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Unternehmen ist einer der acht von der UEFA ausgewählten Hauptsponsoren des Turniers - und vermehrt bei internationalen Sportereignissen dabei. Der Confederation Cup 2005 und die WM 2006 im eigenen Land sollen folgen. "Großereignisse wie die EM sind ideal, die Bekanntheit der Marke zu steigern", sagt der Geschäftsführer Marketing bei T Deutschland, -Mobile Martin Knauer.

Fußball sells. Laut einer Studie des Sportrechtevermarkters Sportfive sind mehr als 50 Millionen Deutsche an Fußball interessiert - drei Millionen mehr als noch vor zwei Jahren. Zudem ist Fußball die beliebteste TV-Sportart in Deutschland - weit vor der Formel 1 und Tennis.

Diese Zahlen kennen auch die Marketing-Abteilungen vieler Unternehmen. "Die Identifikation der Bevölkerung mit den Mannschaften ist sehr hoch. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie als Sponsor davon profitieren können", sagt der Marketingdirektor des Deutschen Fußball Bundes (DFB), Horst Lichtner. Kurzfristige Partnerschaften hält Lichtner daher für falsch; die Mindestlaufzeit für Sponsoringverträge beim DFB beträgt drei Jahre. Die Brauerei Bitburger hat gerade ihren seit zwölf Jahren bestehenden Kooperationsvertrag bis 2008 verlängert. Die am längsten und noch bestehende Partnerschaft hält der DFB mit Adidas. Schon beim Gewinn der WM 1954 trugen die deutschen Kicker die Schuhe mit den drei Streifen. Mercedes Benz ist seit 1972 Sponsor des DFB.

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