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Sportfachhandel: mit neuen Vermarktungskonzepte gegen KonsumflauteDPA-Datum: 2004-07-04 15:11:20

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Mit neuen Vermarktungskonzepten will der deutsche Sportfachhandel der anhaltenden Konsumflaute in Deutschland begegnen. "Noch nie zuvor wurde so rational und emotionslos konsumiert, einziges emotionales Hoch ist oftmals ausschließlich der Preis", sagte Harald Ostermeir vom Einkaufsverband Sport 2000 Deutschland am Sonntag zur Eröffnung der Sportartikel-Messe ispo (4. bis 6. Juli) in München. Vor allem klassischen Mittelständlern mit Verkaufsflächen zwischen 200 und 400 Quadratmetern will der Einkaufsverband mit einer neuen Fassaden- und Innenraum-Gestaltung über die Flaute helfen.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Mit neuen Vermarktungskonzepten will der deutsche Sportfachhandel der anhaltenden Konsumflaute in Deutschland begegnen. "Noch nie zuvor wurde so rational und emotionslos konsumiert, einziges emotionales Hoch ist oftmals ausschließlich der Preis", sagte Harald Ostermeir vom Einkaufsverband Sport 2000 Deutschland am Sonntag zur Eröffnung der Sportartikel-Messe ispo (4. bis 6. Juli) in München. Vor allem klassischen Mittelständlern mit Verkaufsflächen zwischen 200 und 400 Quadratmetern will der Einkaufsverband mit einer neuen Fassaden- und Innenraum-Gestaltung über die Flaute helfen.

Umsatzzuwächse verzeichneten die 780 in dem Einkaufsverband zusammengeschlossenen Unternehmen und ihre 1.135 Geschäfte im ersten Quartal in den Bereichen Walking und modische Fußballschuhe. Hier sei die Fußball-Europameisterschaft die beste Werbung gewesen, sagte Sport-2000-Geschäftsführer Wolfgang Schnellbügel. Mit einer weiteren Belebung rechnet der Einkaufsverband für 2005 angesichts der näher rückenden Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006. Dann werde es einen intensiven Wettbewerb der beiden großen Fußballschuh- Hersteller Nike < NKE.NYS > < NKE.FSE > und adidas-Salomon < ADS.ETR > . Der Markt für Fußballschuhe habe im ersten Quartal um 40 Prozent zugelegt. Dagegen mussten die Händler bei Sportarten wie Skating und Tennis Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent hinnehmen.

Per Ende Juni seien die Umsätze um etwa drei Prozent unter dem Vorjahresniveau geblieben, sagte Ostermeir. Im Gesamtjahr werde ein Umsatz auf Vorjahresniveau wohl nur bei sehr gutem Wintergeschäft zu erreichen sein. Das neue Vermarktungskonzept sieht neben einer deutlichen Service- und Marken-Orientierung unter anderem auch die Integration von Kursen vor, beispielsweise für Nordic Walking. Den Händlern werden auch Finanzierungshilfen für die neue Ausstattung der Geschäfte angeboten.

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