Sportler sollen Stellen beziehen
6 620: Mehrheit für Meinungsäußerungen

Bei den Olympischen Spielen in Peking sollen einer Umfrage zufolge die antretenden Sportler politisch Stellung beziehen. In einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Harris Interactive erklärte die Mehrheit der Befragten, von den Athleten solle angesichts der Politik Chinas Protest kommen.

HB PARIS. Befragt wurden insgesamt 6 620 Einwohner aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA. Die niedrigste Zustimmungsrate für Proteste von Sportlern kam mit 46 Prozent aus den USA, die höchste mit 65 Prozent aus Frankreich.

In Spanien sprachen sich mehr Befragte als in den anderen Ländern für Protest-Erklärungen von Politikern aus - fast jeder Dritte (27 Prozent) fordert ein entschlossenes Auftreten von Politikern während der Olympischen Spiele. In den USA sind nur zwölf Prozent dieser Meinung.

21 Prozent der Befragten Amerikaner sind der Ansicht, dass ihr Land die Eröffnungsfeier der Spiele am 8. August boykottieren solle, gegenüber 44 Prozent in Frankreich. Allerdings planen beide Länder keinen solchen Boykott.

Eine Mehrheit der US-Bürger (40 Prozent) ist außerdem dafür, die Wirtschaftsbeziehungen mit China zu reduzieren. In Spanien wollen etwa genauso viele (41 Prozent) einen Ausbau dieser Beziehungen. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien will die Mehrheit am derzeitigen Stand festhalten, die Italiener sind in dieser Frage unentschieden.

Die Umfrage wurde zwischen 2. und 14. Juli durchgeführt. Eine Fehlerquote war nicht bekannt.

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