"Sportlich-elegant finde ich bei Frauen schön"
Karsten Speck: „Die spannendste Rolle ist die nächste“

Das Handelsblatt Weekend Journal im Gespräch mit Schauspieler Karsten Speck, der gerade in Düsseldorf für seine nächste Premiere probt.

Handelsblatt: Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?

Karsten Speck: Wie in der Musik von Bach bis Beatles, von lässig bis gediegen. Ich mag zum Beispiel keine auffälligen Accessoires. Als Schauspieler muss ich mich oft mehr verkleiden als kleiden, da mag ich es privat lieber unauffällig.

Und welchen Stil bevorzugen Sie bei Frauen?

Sportlich-elegant. Ich finde, eine Frau kann in einem klassischen Anzug unglaublich gut aussehen.

Was bedeutet Schönheit für Sie?

Schönheit ist ein Begriff, der von innen kommt. Nichts, was nur von außen kommt, kann wirklich schön sein. Das ist auch keine Frage der Jugend. Alter hat eine ganz eigene Schönheit. Die Hände meiner Großmutter waren schön.

Was empfinden Sie als stillos?

Turnschuhe zu Nadelstreifen. Und sich über Leute zu mokieren, die sich mit wenig Geld gut kleiden.

Welches ist Ihr liebstes Reiseziel und warum?

Ich bin nicht so ein Fernreisetyp. Ich liebe das Meer in jeder Form, besonders die Ostsee, wo ich zurzeit die Serie "Hallo, Robbie" drehe. Das macht richtig Spaß! Ich spiele einen Meeresbiologen, der einen kalifornischen Seelöwen als Haustier hat.

Was darf auf keinen Fall fehlen, wenn Sie auf Reisen gehen?

Ein gutes Buch, Sportklamotten, wenn es geht, mein Rennrad und mein Keyboard.

Auf welches Markenprodukt möchten Sie nicht mehr verzichten?

Ich finde es in der heutigen Zeit nicht gut, sich mit lauter Labels zu umgeben. Das versuche ich auch schon meinem sechsjährigen Sohn Konstantin zu vermitteln. Allerdings muss ich bei dieser Gelegenheit auch sagen, dass mir die Marke Mercedes schon zweimal das Leben gerettet hat.

Welchen Teil Ihrer Zeitung lesen Sie als ersten?

Feuilleton, dann Sport, dann die Seite 3.

Welche Rolle möchten Sie gern mal spielen?

Ich halte nichts von Traumrollen, die spannendste Rolle ist immer die nächste.

Und die wäre?

"Alles Liebe", Szenen zweier Ehen, das ist eine erotische Vierecksgeschichte, ein Stück von meinem Freund René Heinersdorff. Premiere ist am 13. Januar im Theater an der Kö in Düsseldorf.

Die Fragen stellte Inge Hufschlag

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