Sportrechte
RTL und Sat1 lauern auf Rechte für WM 2006

ARD und ZDF bieten nicht mehr für alle TV-Rechte der 64 Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Die Verhandlungen werden vorerst ausgesetzt, zitierte die Wochenzeitung "Die Zeit" aus Kreisen der öffentlich-rechtlich Sender. Die private Konkurrenz von RTL und Sat1 hat bereits reagiert und nach den stockenden Rechteverhandlungen ihrerseits Interesse bekundet, Spiele zu übertragen.

HB MÜNCHEN. "Wir prüfen jetzt alle sinnvollen Optionen", sagte RTL-Informationsdirektor Hans Mahr am Mittwoch in Köln. "Wir haben grundsätzlich Interesse", sagte auch eine Sprecherin des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1. Die öffentlich-rechtlichten Sender wollten für die 24 Top-Spiele 113 Mill. ? bieten, hieß es in einem Vorabbericht der "Süddeutschen Zeitung".

Auch der Bezahlsender Premiere, der bei der WM 2002 in Asien alle Spiele live gezeigt hatte, interessiert sich für das zweite WM-Turnier in Deutschland nach den Spielen von 1974. Nach Angaben aus Branchenkreisen wollen die Sender aber den Rechtevermarkter Infront beim Preis drücken. "Die in Medien genannte Summe von 343 Mill. ? wird Infront nicht erzielen", hieß es in Branchenkreisen.

Bis Ende Januar hatten ARD und ZDF ein exklusives Verhandlungsrecht mit Infront. Die Gespräche seien ins "Stocken geraten", sagte ein ARD ARD-Sprecher. und ZDF würden zu dem Angebot von 113 noch 50 Mill. ? für die TV-Rechte der WM 2002 in Asien nachzahlen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Diese Nachzahlung sei an einen Vertragsabschluss für die Weltmeisterschaft 2006 geknüpft.

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