Sportwagenhersteller baut wieder einen Targa
Porsche erweitert das 911-Programm um zwei Modelle

Das Erfolgsrezept von Porsche basiert auf dem Baukastensystem der Sportwagen- Ikone 911. Sie macht zwar nur etwa die Hälfte des Absatzes, ist aber zu zwei Dritteln am Umsatz beteiligt. Mittlerweile umfasst sie sechs Modelle.

pha STUTTGART. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, zu Preisen von 143 840 DM für das 320 PS starke Carrera-Coupé bis zu 339 000 DM für den GT2 mit 462 PS. Dazwischen so attraktive Versionen wie das Cabrio und der Porsche Turbo mit permanentem Allradantrieb, den es optional auch für Coupé und Cabrio gibt.

Vom 8. Dezember an gehen zwei weitere, sehr attraktive, aber sichtbar unterschiedliche 911-Ableger an den Start: der 911 Targa sowie der 911 Carrera 4S. Über den Köpfen der Targa-Insassen spannt sich eine riesige Glaskuppel, die das Gefühl eines Wintergartens vermittelt. Auf Knopfdruck lässt sich das vordere Glassegment, das doppelt so groß wie ein normales Schiebedach ausfällt, elektrisch unter das hintere schieben, wobei ein Quasi-Cabriogefühl entsteht. Die Luftführung ist so optimiert, dass sogar bei voller Öffnung kein Haar gekrümmt wird. Zudem kann man im Targa (160 111 DM) das Heckfenster öffnen. Der Zugang zum hinteren Gepäckabteil ist nun gut zugänglich. Besonders Golfer werden dies zu schätzen wissen. Die Zielgruppe sieht Porsche nicht zuletzt im weiblichen Geschlecht. Insbesondere in den USA, wo sich Frischluft liebende Frauen im Targa sicherer fühlen als in einem Cabrio.

Der Carrera 4S wendet sich dagegen an Sportfahrer, denen es auf zügige Fahrt im Turbo-Look ankommt, die aber den hohen Preis des Turbo scheuen. Von der sportlichen Seite ist alles getan, um höchsten Fahrgenuss zu garantieren. Fahrwerk, Bremsen, Räder, Allradantrieb wurden vom Turbo übernommen. Nur auf den starken Motor (420 PS) muss der Carrera-4S-Fahrer verzichten; statt dessen gibt es lediglich 320 PS. Ein Verzicht, der angesichts 280 km/h Höchstgeschwindigkeit und mit 5,1 Sekunden Beschleunigung auf 100 km/h allerdings relativ ist. Dafür fällt der Preis mit 170 158 DM fast um 80 000 DM günstiger aus.

Beide, Traga und Carrera 4S sollen mit jeweils 4500 Exemplaren in die Verkaufszahlen eingehen und den Porsche-Absatz im laufenden Geschäftsjahr (bis 30. Juni 2002) auf über 60 000 Sportwagen (davon rund 27 000 Boxster) steigern. Damit deckt der Stuttgarter Hersteller ein breites Modellspektrum ab, von dem Vorstandschef Wendelin Wiedeking behauptet, dass es auf der Welt einzigartig sei und dem Unternehmen einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der keineswegs schlafenden Konkurrenz verschaffe.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%