Sprecher: Keine Angaben zur künftigen Entwicklung
Aral dementiert Meldung zu Benzinpreis-Erhöhung

Die Aral AG hat einen Bericht dementiert, wonach sie eine Benzinpreis-Erhöhung der Mineralölkonzerne bei einem anhaltend hohen Dollarkurs prognostiziert hat.

Reuters HAMBURG. Der Dollarkurs sei nur einer von vielen Faktoren, die den Benzinpreis beeinflussten, sagte Aral -Sprecher Detlef Brandenburg am Sonntag. Er könne zur künftigen Benzinpreisentwicklung nichts sagen: "Ich bin kein Prophet." Schon gar nicht könne er für andere Konzerne sprechen.

Die "Bild am Sonntag" hatte Brandenburg mit den Worten zitiert: "Wenn der Dollar auf seinem hohen Niveau bleibt, werden die Mineralölkonzerne auf jeden Fall nachziehen." Das Zitat sei falsch, sagte Brandenburg.

Der Dollar kostete am Freitag zum Handelsschluss in New York 0,9070 Euro entsprechend 2,16 Mark. Der Benzinpreis war in jüngster Vergangenheit stark gestiegen. Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) mussten Autofahrer im Juli zwar im Vergleich zum Vormonat weniger für Benzin ausgeben, nämlich durchschnittlich vier Pfennig je Liter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich den Angaben zufolge aber eine deutliche Steigerung. Ein Liter Eurosuper habe im Juli im Schnitt 2,03 Mark gekostet, ein Jahr zuvor 1,72 Mark und im Sommer 1998 1,60 Mark.

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