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Sprecher: Keine Bankenanfrage wegen Yukos an Schröder vor Moskau-ReiseDPA-Datum: 2004-07-06 11:42:11

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutschen Gläubigerbanken des russischen Ölkonzerns Yukos < YUSA.MUN > haben sich nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin bisher nicht um Hilfe an die Bundesregierung gewandt. "Es gibt keine offizielle Bitte um Intervention", sagte der Sprecher der dpa am Dienstag. Die Bundesregierung beobachte den gegenwärtigen Prozess des von der Insolvenz bedrohten russischen Ölkonzerns sehr sorgfältig.

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutschen Gläubigerbanken des russischen Ölkonzerns Yukos < YUSA.MUN > haben sich nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin bisher nicht um Hilfe an die Bundesregierung gewandt. "Es gibt keine offizielle Bitte um Intervention", sagte der Sprecher der dpa am Dienstag. Die Bundesregierung beobachte den gegenwärtigen Prozess des von der Insolvenz bedrohten russischen Ölkonzerns sehr sorgfältig.

Bundeskanzler Gerhard Schröder wird an diesem Donnerstag zu einem eintägigen Besuch und Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin in Moskau erwartet. Mit Schröder reist eine umfangreiche Delegation deutscher Wirtschaftsvertreter. Deshalb wird davon ausgegangen, dass die Vorgänge um den Yukos-Konzern zur Sprache kommen.

Das "Handelsblatt" hatte berichtet, deutsche Banken wollten Schröder um Hilfe bitten, ihr Yukos-Engagement abzusichern, bei dem die Deutsche Bank und die Commerzbank jeweils mit rund 80 Millionen Euro beteiligt seien.

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