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Sprint: Schlechte Aussichten

Am Freitag vor Börsenöffnung gab die drittgrößte US-Telekomgesellschaft für Ferngespräche bekannt, dass der Gewinn für das Jahr 2000 unterhalb der Analystenschätzungen liegen wird.

Grund dafür ist der momentan herrschende Preiskampf bei Ferngesprächen. Ursprünglich lagen die Konsensschätzungen bei 1,90 Dollar Gewinn pro Aktie. Sprint erwartet jedoch lediglich einen Ertrag zwischen 1,80 und 1,90 Dollar pro Aktie. Für das Jahr 2001 werden die Gewinnaussichten noch stärker abgestuft. Die Analysten erwarteten 2,13 Dollar Gewinn pro Aktie, Sprint dämpft die Prognosen und spricht von einem Ertrag zwischen 1,65 und 1,75 Dollar pro Aktie. Diese Gewinnwarnung kommt nicht überraschend. Bereits am Donnerstag gab der Konkurrent Worldcom bekannt, dass die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal und für das folgende Geschäftsjahr geringer ausfallen werden als erwartet. Auch bei Worldcom wird der Ertragsrückgang mit dem herrschenden Preiskampf begründet.

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