Spütz meldet Beteiligungsverlust
Kling Jelko erklärt sich für zahlungsunfähig

Der Börsenmakler Kling Jelko ist zahlungsunfähig. Nachdem die vorhandenen Kreditlinien ausgeschöpft gewesen waren, ist die Zahlungsunfähigkeit nicht mehr abzuwenden gewesen.

Reuters FRANKFURT. Zudem hätten Verhandlungen über die Zuführung dringend benötigter liquider Mittel insbesondere mit dem Mehrheitsaktionär, der Spütz AG, zu keinem Ergebnis geführt.

Spütz teilte unterdessen mit, einen Beteiligungsverlust zu erwarten. Es sei ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft eingetreten. Der Vorstand werde deshalb unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.

Trotz Sparmaßnahmen hatte Kling Jelko im ersten Quartal deutliche Verluste ausgewiesen. Vorstandsmitglied Bruno Kling hatte aber noch am 19. Juni erklärt, man sei optimistisch, im zweiten Halbjahr 2002 operativ eine schwarze Null zu schreiben.

Kling Jelko und die Spütz AG fusionieren derzeit. Spütz steht wiederum vor der vollständigen Übernahme durch den britischen Mehrheitsaktionär und Wagniskapitalgeber New Media Spark, der nach früheren Angaben rund 66 Prozent der Spütz-Anteile hält.

Die im SDax notierten Aktien von Kling Jelko fielen im Parketthandel um mehr als 65 Prozent auf 0,13 Euro. Die ebenfalls im SDax notierten Titel von Spütz gaben um rund drei Prozent auf 5,66 Euro nach.

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