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Spur bei Van-Gogh-Mord führt angeblich nach Deutschland

Bei den Ermittlungen nach den Hintermännern des Mordes an dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh führt eine Spur nach einem Bericht des Hamburger Magazins „Stern“ nach Deutschland.

dpa HAMBURG. Bei den Ermittlungen nach den Hintermännern des Mordes an dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh führt eine Spur nach einem Bericht des Hamburger Magazins "Stern" nach Deutschland. Der 45-jährige Reduan al Issar, der sich auch Abu Khaled nenne, sei nach Ansicht der holländischen Ermittlungsbehörden einer der Drahtzieher der Bluttat.

Ein mutmaßlicher islamischer Fanatatiker hatte Van Gogh am 2. November in Amsterdam erschossen. Nach dem Bericht des "Stern" lebte der Verdächtige Al Issar mit Unterbrechungen seit 1997 in einem Asylbewerberheim im sauerländischen Olsberg. Als Wanderprediger und Drogenhändler sei er zwischen Holland und Deutschland gependelt. In Den Haag habe al Issar zeitweise in einer Wohnung mit dem mutmaßlichen Mörder van Goghs, dem Marokkaner Mohamed Bouyer, zusammengelebt.

Voriges Jahr habe Issar zusammen mit vier weiteren Islamisten wegen der Planung von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Den Haag vor Gericht gestanden, schreibt das Blatt. Issar wurde freigesprochen. Er sei nach Deutschland abgeschoben worden, habe erneut Asyl beantragt und sei in diesem Mai spurlos verschwunden.

Nach Issar, der behaupte Syrer zu sein, werde seit Ende vergangener Woche international gefahndet, berichtet das Blatt. Er soll Mitglied der ägyptischen Terrororganisation Takfir Wal Hijra sein.

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