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Spurensuche: Sybille Zehle porträtiert Minna WagnerDPA-Datum: 2004-07-19 15:40:13

München (dpa) - Rechtzeitig vor Beginn der Richard-Wagner-Festspiele am 25. Juli in Bayreuth hat der Verlag Hoffmann und Campe der kaum überschaubaren Wagner-Literatur ein weiteres Werk hinzugefügt. Dafür hat sich die Münchner Journalistin und Autorin Sibylle Zehle auf eine Spurensuche begeben, die sie von Zürich bis Königsberg, von Paris bis Riga führte.

München (dpa) - Rechtzeitig vor Beginn der Richard-Wagner-Festspiele am 25. Juli in Bayreuth hat der Verlag Hoffmann und Campe der kaum überschaubaren Wagner-Literatur ein weiteres Werk hinzugefügt. Dafür hat sich die Münchner Journalistin und Autorin Sibylle Zehle auf eine Spurensuche begeben, die sie von Zürich bis Königsberg, von Paris bis Riga führte.

«Minna Wagner - Eine Spurensuche» ist der Versuch, eine Frau ins Blickfeld zu rücken, die vielen Wagnerianern kein Begriff ist, obwohl sie 30 Jahre an der Seite des Komponisten lebte. Bei der Heirat 1836 in Königsberg war Minna Wagner (1809-1866), geborene Planer, schon eine anerkannte Schauspielerin mit Erfolgen von Berlin bis Riga. Wagner zuliebe gab sie ihre Bühnenkarriere auf. In der Wagner-Literatur ist Minna dennoch nicht über die Rolle einer Haushälterin hinausgekommen. Die Fülle neu entdeckter Dokumente und Fakten verdichtet die Autorin zu einem Respekt gebietenden Frauenbild, das gleichzeitig eine amüsante Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts beinhaltet.



Sibylle Zehle

Minna Wagner - Eine Spurensuche

Hoffmann und Campe, Hamburg

573 S., Euro 24,90 Euro

Isbn 3-455-09439-2

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