"Squeeze Out" auf der Agenda
HVB sieht Chancen für Immobilien-Geschäft im Ausland

Vor der Abspaltung ihres Geschäfts mit Gewerbeimmobilien sieht die Hypo-Vereinsbank Zukunftsperspektiven für diesen Bereich fast nur im Ausland. Das bisherige Geschäftsmodell mit der Konzentration auf den deutschen Markt sei wegen der schlechten Branchenlage zu riskant und nicht konkurrenzfähig, sagte HVB Real Estate-Chef Georg Funke am Montag auf der Hauptversammlung in München.

HB/dpa MÜNCHEN. Nach der Integration des Auslandsgeschäfts der Hypo-Vereinsbank und einer weiteren Reduzierung der Risiken werde die neue Hypo Real Estate aber ein attraktives Investment sein.

Die Hypo-Vereinsbank will sich komplett von ihrem Geschäft mit Gewerbeimmobilien trennen. Dazu werden das entsprechende Auslandsgeschäft, die WürttHyp und die HVB Real Estate AG mit dem bisherigen Deutschlandgeschäft in einer neuen Holding gebündelt. Diese soll dann noch in diesem Jahr an die Börse gebracht werden.

Die HVB Real Estate Bank AG hatte im vergangenen Jahr nur durch die Auflösung von Rückstellungen hohe Verluste vermieden. Die Aktionäre sollten auf der Hauptversammlung auch über einen so genannten "Squeeze Out" abstimmen. Vor der Neuordnung sollen die verbliebenen Minderheitsaktionäre so aus der Gesellschaft gedrängt werden.

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