Squeeze Out
Bahn will Minderheitsaktionäre von Stinnes abfinden

Die Deutsche Bahn will die verbliebenen Minderheitsaktionäre der Stinnes AG (Mülheim/Ruhr) mit 39,85 ? je Aktie abfinden und damit als Hauptaktionärin des Logistikkonzerns auch die restlichen 0,29 % des Grundkapitals übernehmen.

HB/dpa BERLIN/MÜLHEIM/RUHR. Die Übertragung der rund 220 447 Aktien soll im so genannten Squeeze-out-Verfahren erfolgen, teilte die Bahn am Mittwoch in Berlin mit. Den dafür erforderlichen Beschluss soll die Stinnes- Hauptversammlung bei einer außerordentlichen Sitzung am 17. Februar 2003 in Düsseldorf fassen.

Die Barabfindung könnte sich den Angaben zufolge um 0,53 ? auf 40,38 ? erhöhen. Voraussetzung dafür sei, dass der Beschluss über die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre vor der Entscheidung der ordentlichen Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2002 in das Handelsregister eingetragen werde. Die Deutsche Bahn AG ist über ihre Berliner Tochtergesellschaft DB Sechste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh Hauptaktionärin der Stinnes AG.

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