Staat will 40 Prozent der Anteile über Börse veräußern
Privatisierung von Air France wird voran getrieben

Frankreich will bei der geplanten Privatisierung der Air France bis zu 40 Prozent der Anteile über die Börse verkaufen. Die Aktien der Fluggesellschaft würden allerdings erst dann veräußert, wenn es die Marktbedingungen erlaubten, teilte Finanzminister Francis Mer am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung mit.

Reuters PARIS. "Der französische Staat will einen Teil des Air-France-Kapitals behalten", sagte Verkehrsminister Gilles de Robien. Allerdings sollten zwischen 30 und 40 % über die Börse verkauft werden. Damit würde der Anteil des Staates an der Fluggesellschaft auf bis zu 14,4 % sinken. Bisher wollte die Regierung den Staatsanteil nur bis auf 20 % reduzieren. Der französische Staat hält derzeit 54,4 % an Air France. Die Beschäftigten sind am Unternehmen mit etwa 13 % beteiligt. Die Privatisierung werde Air France helfen, ihre Position in der internationalen Luftfahrtallianz Skyteam zu festigen, neue Partner zu finden und Investitionen zu tätigen, sagte de Robien.

Unterdessen lehnten die Piloten von Air France eine zwischen der Geschäftsführung und den Gewerkschaften im Oktober ausgehandelte Tarifvereinbarung ab. Damit sei bei der Fluggesellschaft wieder mit Ausständen zu rechnen, sagten Analysten. Die Piloten hatten bereits im September für höhere Löhne gestreikt.

Der Kurs der Air-France-Aktie fiel am Nachmittag an der Pariser Börse stärker als der Gesamtmarkt um 2,29 % auf 10,25 ?.

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