Staatliche Regulierungswut erstickt die Gründerkultur
"Wenn Arbeit zum Verbrechen wird“

Wer sich 1950 in Frankfurt am Main als Fensterputzer selbstständig machen wollte, kaufte sich einen Eimer und Putzlumpen und besorgte sich einen Gewerbeschein.

MÜNCHEN. Wer 2000 in Frankfurt an der Oder sein Geld mit selbstständigem Fensterputzen verdienen will, muss erst einen Meisterbrief im Gebäudereinigerhandwerk nachweisen. Vielleicht werden Forscher demnächst eine masochistische Sequenz im Genom der Deutschen finden, denn nirgendwo anders werden die eigenen Bürger mit so vielen Anforderungen konfrontiert, wenn sie selbst aktiv sein wollen. Auswärtige haben teilweise bessere Chancen, das hier zu Lande nötige, zeitaufwendige Procedere zur Führung eines eigenen Betriebes zu umgehen.

Lebenslanges Lernen darf nicht in lebenslangem Gängeln ausarten. Wenn diejenigen, denen das Volk die Macht zur Richtlinienkompetenz gegeben hat, anfangen, intensiv darüber nachzudenken, und dementsprechend agieren, dann werden wir eine noch nie da gewesene, tragfähige Gründerkultur erleben.

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