Staatsanwalt ermittelt
Stadt Saarbrücken ließ Tauben verhungern

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Stadt Saarbrücken. Bürger und Umweltschützer hätten die Stadt angezeigt, weil diese Dutzende Tauben in einer Art Todesfalle hatte verhungern lassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

HB SAARBRÜCKEN. Die Tauben waren in einem Brückenpfeiler unterhalb der Stadtautobahn hinter Plexiglasscheiben verendet. Diese hatte die Stadt als Schutz gegen die «Ratten der Lüfte» anbringen lassen. Dabei versäumte sie aber, die Vögel vorher aus ihrer Brutstätte zu vertreiben.

Die Tauben waren hinter den Glasscheiben qualvoll verhungert. Die Kläger stützen ihre Strafanzeigen darauf, dass laut Tierschutzgesetz das Töten von Wirbeltieren "nur unter Vermeidung von Schmerzen" zulässig sei. Die Stadtverwaltung Saarbrücken erklärte, sie habe die Tiere nicht vorsätzlich verenden lassen, und wies die Vorwürfe zurück.

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