Staatsanwalt ermittelt
Ursachenforschung nach Baukran-Unfall

Nach dem schweren Unfall auf einer Düsseldorfer Großbaustelle mit zwei Toten und drei Verletzten suchen Sachverständige jetzt die Unglücksursache. Auf der Baustelle für ein Luxushotel an der Königsallee war am Dienstag ein Baukran umgestürzt und hatte einen zweiten Kran mit in die Tiefe gerissen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Zwei Experten sollten herausfinden, warum das Betonfundament eines Krans weggesackt war, sagte am Donnerstag der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, Johannes Mocken. Ob das Fundament durch Regen unterspült gewesen sei, stehe noch nicht fest.

Die Staatsanwaltschaft ermittele wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Bei dem Unglück entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Die Leiche eines 29- jährigen Bauarbeiters war am Mittwoch geborgen worden. Der Mann habe sich in einem Baucontainer aufgehalten, als die schweren Betonfundamente des 60 Meter hohen Krans auf den Container stürzten. Der 39-jährige Kollege war in der Nacht zu Mittwoch in einer Klinik gestorben. Drei Bauarbeiter erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

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