Staatsanwaltschaft bestätigt Vorermittlungen
Kirch-Gläubigern wurde möglicherweise Geld vorenthalten

Die Staatsanwaltschaft München hat ein Vorermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der Insolvenz der Kirch-Gruppe bestätigt.

vwd MÜNCHEN. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte in ihrer Samstagausgabe berichtet, Medienunternehmer Leo Kirch habe vor dem Zusammenbruch seiner Kirch-Gruppe teilweise hohe Zuwendungen an engste Vertraute getätigt. Möglicherweise sei den Gläubigern Geld vorenthalten worden.

Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich vor allem mit dem vorläufigen Insolvenzbericht des bei der Kirch-Dachgesellschaft Taurus Holding eingesetzten Juristen Kurt Bruder. Derzeit würden mögliche strafrechtliche Zusammenhänge geprüft, sagte Oberstaatsanwalt Joachim Eckert zu der Agentur vwd. Er rechne damit, dass dieses Verfahren in rund 14 Tagen abgeschlossen sein dürfte. Dann gebe es verschiedene Möglichkeiten, entweder ein Ermittlungsverfahren einzuleiten oder davon Abstand zu nehmen bzw. weitere Unterlagen anzufordern, um zu prüfen, ob es tatsächlich ein Ermittlungsverfahren geben werde.

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