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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Badenia wegen Anlegerbetrugs - Immobilien

Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen die Badenia Bausparkasse (Karlsruhe) wegen Betrugs an Hunderten von Immobilien-Käufern. Ein Justizsprecher bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte.

dpa-afx MANNHEIM/KARLSRUHE. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen die Badenia Bausparkasse (Karlsruhe) wegen Betrugs an Hunderten von Immobilien-Käufern. Ein Justizsprecher bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte.

Die viertgrößte Bausparkasse Deutschlands soll seit Anfang der 90er Jahre mangelhafte Immobilien der ehemaligen Wohnungsbaugesellschaft "Neue Heimat" zu überhöhten Preisen angeboten haben. Insgesamt geht es um Bausparverträge mit einem Volumen von rund 680 Mill. Euro.

Die Eigentumswohnungen wurden vor allem Geringverdienern angeboten. Geschulte Vermittler und Makler sollen die Kunden dazu gebracht haben, mit den Wohnungen etwas für ihre private Altersvorsorge zu tun. Das Eigentum finanziere sich mit der Steuerersparnis und den Mieteinnahmen wie von selbst, hieß es in der Werbung.

Laut Staatsanwaltschaft wurde für die Darlehen eine Tilgungsfrist von etwa 32 Jahren vereinbart. Das sei "sehr lang", sagte der Sprecher. Bei Bausparverträgen seien zwölf Jahre üblich. Viele der Immobilienkäufer sollen inzwischen vor dem finanziellen Ruin stehen.

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