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Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen MLP dauern noch zwei bis drei Monate

Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird bei ihren Ermittlungen gegen den Finanzdienstleister MLP wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation voraussichtlich erst in zwei bis drei Monaten über eine Anklageerhebung entscheiden. Die Verteidigung habe weitere umfangreiche Stellungnahmen und Gutachten eingereicht, die in nächster Zeit geprüft werden müssten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

dpa-afx HEIDELBERG. Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird bei ihren Ermittlungen gegen den Finanzdienstleister MLP wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation voraussichtlich erst in zwei bis drei Monaten über eine Anklageerhebung entscheiden. Die Verteidigung habe weitere umfangreiche Stellungnahmen und Gutachten eingereicht, die in nächster Zeit geprüft werden müssten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Das Anlegermagazin "Börse Online" berichtet dagegen unter Bezugnahme auf interne Ermittlungsakten, der zur Anklageerhebung hinreichende Tatverdacht gegen Ex-Vorstandschef Bernhard Termühlen und andere liege vor. Einem Verfahrensabschluss stehe nur noch eine Bitte der Verteidigung entgegen, sich schriftlich zu äußern, schrieb die Staatsanwaltschaft demnach im Juli in einem Aktenvermerk.

Dazu sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, ohne die Prüfung der Schriftsachen der Verteidigung könne nicht entschieden werden, ob Anklage erhoben werde. Die Behörde wolle nicht "vorschnell Schlüsse ziehen". Die MLP AG war 2002 wegen vermeintlicher Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung und angeblichen Insiderhandels unter Druck geraten. Seitdem ermittelt die Mannheimer Staatsanwaltschaft.

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