Staatsbesuch
Däubler-Gmelin setzt auf Dialog mit China

Deutschland muss nach Ansicht von Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) weiter auf den Dialog mit China setzen, um das Land in seiner Reformpolitik zu unterstützen.

dpa BERLIN. "Ich denke, es ist gut auf den Wandel zu setzen und ihn auch zu unterstützen", sagte sie am Dienstag im Deutschlandfunk.

In Deutschland konzentriere sich die Berichterstattung häufig nur auf die wirtschaftliche Entwicklung und auf die Frage der Todesstrafe. "Wenn sie sich einmal anschauen, wie viele deutsche Professoren an chinesischen Universitäten lehren und welch enormen Einfluss der Philosoph Habermas in China hat, dann zeigt das alles, das es richtig ist auf den Wandel zu setzen", sagte Däubler-Gmelin, die auch Koordinatorin für den deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog ist.

Chinas Staatspräsident Jiang Zemin wird bei seinem Staatsbesuch in Deutschland heute in Berlin mit Bundespräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zusammenkommen. Außerdem ist ein Treffen mit dem Unions-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber (CSU) geplant.

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