Staatsvertrag zum Luftverkehr geht in letzte Verhandlungsrunde
Zürich: Milliardenverlust für Flughafen-Anwohner befürchtet

Anwohner und Immobilienbesitzer in der Region um den Flughafen Zürich müssen mit Milliardenverlusten rechnen, wenn künftig die Flugzeuge vermehrt über Schweizer statt über süddeutsches Gebiet fliegen.

dpa ZÜRICH. Das berichtet der in Zürich erscheinende "Tages- Anzeiger" am Freitag. Die Verhandlungen zwischen Deutschland und der Schweiz über einen neuen Staatsvertrag zum Luftverkehr sollen am 4. September in Bonn in die letzte Runde gehen.

Wie der "Tages-Anzeiger" bei Experten ermittelt hat, könnte die Umleitung der Anflüge von Deutschland in die Schweiz zu Werteinbußen bei Immobilien zwischen 950 und 1,6 Mrd. Franken (2 Mrd. DM/1 Mrd. Euro) führen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens sei unbestritten. Er erziele eine Wertschöpfung von neun Mrd. Franken. Das entspreche etwa 93 000 Arbeitsplätzen.

"Die glänzende Fassade des Flughafens hat aber auch ihre dunkle Seite", schreibt der "Tages-Anzeiger" weiter. Der Protest werde denn auch immer lauter - und das grenzüberschreitend. "In weitem Umkreis um den Flughafen fürchten Einwohner um ihre Lebensqualität und um ihren Besitzstand. Mit gutem Grund: Der Flughafen vernichtet auch Werte in Milliardenhöhe."

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