Staatverschuldung blieb trotz UMTS-Versteigerung hoch
Italienische Wirtschaft wuchs 2000 um 2,9 %

dpa ROM. Das italienische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vergangenen Jahr um 2,9 % gestiegen - 0,1 Prozentpunkte stärker als erwartet. Das geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der Statistikbehörde ISTAT hervor.

Das italienische Haushaltsdefizit fiel als Folge des Verkaufs der UMTS-Lizenzen von 1,8 auf 0,3 % des Inlandsprodukts. Die Regierung in Rom hatte durch die Ersteigerung der Lizenzen für die dritte Mobilfunk-Generation 26,8 Bill. Lire (26,8 Mrd. DM) eingenommen und für den Schuldenabbau eingesetzt. Ohne diese Summe hätte das Haushaltsdefizit 1,5 % des Inlandsprodukts betragen, hieß es. Die gesamten öffentlichen Schulden des Landes betrugen im vergangenen Jahr jedoch weiterhin 110,3 % des Inlandsprodukts (1999: 114,5 %).

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