Stabwechsel
Späth tritt als Jenoptik-Chef ab

Lothar Späth will im kommenden Jahr den Vorstandsvorsitz der Jenoptik AG abgeben. Zu seinem Nachfolger soll der bisherige Finanzvorstand des Jenaer Technologiekonzerns, Alexander von Witzleben, berufen werden.

dpa/vwd JENA. Späth hatte mehrfach angekündigt, dass er seinen bis März 2003 laufenden Vertrag in Jena einhalten, aber nicht nochmals verlängern wird. Der 38-jährige von Witzleben gehört dem Jenoptik-Vorstand seit mehreren Jahren an.

Der designierte neue Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Alexander von Witzleben, plant nach seiner Amtsübernahme im kommenden Jahr keinen grundlegenden Strategiewechsel. "Die größte Herausforderung wird sein, die erfolgreiche Strategie in den kommenden Jahren fortzuführen", sagte von Witzleben bei der Bilanzpressekonferenz. Von Witzleben soll neben dem Vorstandsvorsitz auch weiterhin für die Finanzen des Konzerns zuständig sein.

Den Vorsitz der Jenoptik Photonics AG wird von Witzleben an das neue Vorstandsmitglied Norbert Thiel abgeben. Die Amtübergabe ist für die Hauptversammlung im Juni 2003 geplant. Bereits auf der diesjährigen Hauptversammlung am 11. Juni übernimmt von Witzleben den stellvertretenden Vorstandsvorsitz.

Späth hatte nach seinem Rücktritt als baden-württembergischer Ministerpräsident Anfang 1991 zunächst die Thüringer Landesregierung bei schwierigen Verhandlungen mit der Treuhand über die Zukunft des fast konkursreifen DDR-Kombinats Carl Zeiss Jena beraten. Vor etwa elf Jahren übernahm er die Leitung des damaligen Landesunternehmens, aus dem sich der börsennotierte Jenoptik-Konzern mit mehreren tausend Beschäftigten entwickelte.

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