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Stada mit weniger Konzerngewinn und mehr Umsatz - Prognose bestätigt

Der Hersteller von Nachahmermedikamenten Stada hat im ersten Halbjahr 2004 bei einem gestiegenen Umsatz einen geringeren Konzerngewinn ausgewiesen. Der Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um 11 % auf 396,6 Mill. €, teilte das Mdax-Unternehmen am Donnerstag in Bad Vilbel mit. Stada bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2004.

dpa-afx BAD VILBEL. Der Hersteller von Nachahmermedikamenten Stada hat im ersten Halbjahr 2004 bei einem gestiegenen Umsatz einen geringeren Konzerngewinn ausgewiesen. Der Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um 11 % auf 396,6 Mill. ?, teilte das Mdax-Unternehmen am Donnerstag in Bad Vilbel mit. Stada bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2004.

Gleichzeitig ging der Konzerngewinn um 14 % auf 20,0 Mill. ? zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (Ebitda) betrug in den ersten sechs Monaten 52,4 Mill. ?. Das war ein Rückgang von 19 % im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr.

Auch beim Ergebnis vor Steuern (EBT) wies Stada in den ersten sechs Monaten 2004 weniger aus als noch im Vorjahreszeitraum. Das Vorsteuerergebnis sank um 23 % auf 31,1 Mill. ?.

Je Aktie liege der Halbjahresgewinn bei 0,75 ? (1,16 ?) bei einer um 33 % höheren durchschnittlichen Aktienanzahl, teilte Stada weiter mit. In den Ergebnissen seien einmalige Sondereffekte enthalten, die saldiert das Vorsteuerergebnis für die ersten sechs Monate 2004 um insgesamt 2,4 Mill. ? verbessert hätten.

Stada bestätigte seine gesenkte Prognose für 2004. Der Generikahersteller hatte auf der Hauptversammlung auf Grund des sich verschärfenden Preiswettbewerbs und einer schwächeren Nachfrage in einigen wichtigen Märkten seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr reduziert. Das angestrebte prozentuale zweistellige Umsatzwachstum sei zwar unverändert möglich, aber nicht mehr sicher, hatte Vorstandschef Hartmut Retzlaff auf der Hauptversammlung gesagt. Beim Konzerngewinn würde Stada nur noch das Vorjahresniveau erreichen. Auch hier hatte die Stada Arzneimittel AG ursprünglich mit einem zweistelligen Plus kalkuliert.

Für das kommende Jahr zeigte sich das Unternehmen optimistisch. Stada erwartet aus heutiger Sicht ein Umsatz- und Ertragswachstum.

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