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Stada: Naproxen trägt nur gering zum Umsatz bei - warten auf FDA-Details

Der Pharmahersteller Stada Arzneimittel AG sieht nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde FDA vor möglichen Risiken seines Schmerzmittels Naproxen seine Jahresprognose nicht berührt.

dpa-afx BAD VILBEL. Der Pharmahersteller Stada Arzneimittel AG sieht nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde FDA vor möglichen Risiken seines Schmerzmittels Naproxen seine Jahresprognose nicht berührt. Naproxen werde in diesem Jahr voraussichtlich mit nur einem Prozent zum erwarteten Gesamtumsatz von etwa 800 Mill. Euro beitragen, sagte ein Unternehmssprecher am Dienstag auf Anfrage.

Das Mittel, das vor allem in den USA angeboten werde, habe sich deutlich rückläufig entwickelt und gehöre 2004 nicht mehr zur Gruppe der fünf umsatzstärksten Medikamente von Stada. "Gemessen am Gesamtumsatz ist das eine Kleinigkeit." Auch ertragsmäßig habe sich Naproxen "eher unterproportional" entwickelt. Das Unternehmen warte jetzt auf Details von der FDA, sagte der Sprecher.

Die FDA warnt, dass das unter anderem auch von Bayer und Roche vertriebene Schmerzmittel bei unsachgemäßer Anwendung das Risiko von Herzproblemen erhöhen könne. Patienten sollten das rezeptfreie Naproxen nicht länger als zehn Tage ohne ärztlichen Rat einnehmen, teilte die FDA mit.

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